Vor zwei Wochen habe ich die 112 angerufen, weil ich nach zwei Jahren Panikattacken, die plötzlich nicht mehr aufhörten, rund um die Uhr auftraten und mich nur noch zitternd und verängstigt im Bett liegen ließen, nicht mehr aus der Panik herauskam. Vor einer Woche war ich etwas ruhiger und bestellte das Buch, weil ich nach Aussage des Hausarztes in einem Monat wieder eine Stunde auf dem Sofa sitzen könnte. Heute sitze ich ruhig und lese eine Zeitschrift auf meinem Balkon und sehe allem hoffnungsvoll entgegen. Ich bin noch lange nicht am Ziel, aber das macht nichts. Ich kann schon wieder im Haus funktionieren und bin dort bis auf eine gewisse Unruhe panikfrei. Aber sobald die Panik an die Tür klopft, begrüße ich sie oder fordere sie heraus und sie verschwindet sofort. Oder, na ja, verschwinden ist nicht das richtige Wort: dann geht die Angst wieder zurück ins Gehirn, so wie es sich gehört. Also Johan, ich danke dir! Ich habe in einer Woche so viel gelernt und so viele Einsichten gewonnen, dass ich nur sagen kann: Chappeau, dass du die Angst verständlich und einsichtig gemacht hast, was bedeutet, dass ich jetzt weiß, wie ich mit ihr umgehen kann. Ich habe wirklich alles getan, was man nicht tun sollte, und ich sehe jetzt, was ich getan habe. Sie haben mir wieder Hoffnung und Freude am Leben gegeben. Ich bin nur nicht ganz einverstanden mit Ihrem Beitrag über Neurotransmitter, aber ich verstehe, was Sie damit sagen wollen. Ich denke, dass Lebensmittel, die auf diesen Neurotransmittern basieren, definitiv eine wertvolle Ergänzung sind, aber ansonsten sage ich zu allem 100 Prozent ja. Machen Sie weiter so!